Die italienische Regierung bleibt hart

Infolge der Krawalle der letzten Wochen in Italien im Zusammenhang mit Fussballspielen bleibt die italienische Regierung nun hart und setzt die angedrohten Maßnahmen durch. Infolgedessen wird es am kommenden Wochenende in der Serie A fünf Spiele geben, die unter Auschluss der Öffentlichkeit stattfinden, weil die Stadien nicht die geforderten Sicherheitskriterien erfüllen. Die betroffenen Partien sind

AC Mailand – Livorno Calcio

Chivo Verona – Inter Mailand

AC Florenz – Udinese Calcio

FC Messina – Catania Calcio

Atalanta Bergamo – Lazio Rom

Nur die restlichen fünf Partien können mit Zuschauern ausgetragen werden. Dies beschloss die vom italienischen Innenministerium einegesetzte Kontrollkommission.

Auf der Suche nach dem für den Tod des Polizisten Verantwortlichen wurde von der italienischen Polizei ein Tatverdächtiger festgenommen. Ein 17-jähriger Hooligan steht unter dem Verdacht für den Tod Racitis verantwortlich zu sein. Er soll derjenige sein, der Raciti mit einem Waschbecken die tödlichen Verletzungen zugefügt haben soll. Dies ergab die Überprüfung der am Tag der Krawalle von den italienischen Behörden gemachten Videoaufnahmen. Erschreckend ist aus meiner Sicht, dass sich unter den mittlerweile 41 festgenommenen Personen insgesamt 15 Minderjährige befinden. Dies lässt leider auf eine hohe Gewaltbereitschaft unter den heranwachsenden Jugendlichen schliessen und bedeutet sicherlich auch in Zukunft eine Menge Arbeit für die italienischen Behörden. Hauptsache für mich bleibt jedoch, dass die Regierung hart bleibt und ihre Maßnahmen durchsetzt. Ich hoffe dies bleibt auch so bis die entsprechenden Umbaumassnahmen in den betroffenen Stadien abgeschlossen sind, damit in Zukunft wieder Sport und nicht die Politik bei fussballspielen im Vordergrund steht.

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Autor:
Fussball
Erstellt:
9. Feb 2007

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