Champions-League – Die Dusel-Bayern in Viertelfinale

Da sind ja wieder die Dusel-Münchner und wie sie uns und vor allem mich zittern lassen haben. Auf nassem, glitschigem Untergrund und bei starken Windverhältnissen war das Spiel zunächst verfahren und unansehnlich. Erst nach einer guten viertel Stunde versuchten die Münchner das Spiel durch Passstafetten ruhiger zu gestalten und nahmen somit das Heft langsam in die Hand. Die Italiener hingegen konzentrierten sich mehr auf die Defensive und machten hinten die Räume geschickt eng.

Doch Butt bescherte der Florentiner etwas unverdient den Führungstreffer. Nach einem Schuss aus der zweiten Reihe von Marchionni in der 28. Spielminute konnte der Bayern-Schlussmann den Ball nicht richtig festhalten, obwohl den wohl auch jeder zweitklassige Keeper locker gehalten hätte. Den Abpraller nutzte Vargas, der schneller schaltete als van Buyten, der, wie mir aufgefallen ist, einen Antritt wie eine Wanderdüne hat, zur Führung. Bei diesem Vorsprung blieb es auch bis zur Pause, da Robben auf der anderen Seite eine hundert prozentige Tormöglichkeit nicht zu nutzen wusste.

Nach dem Seitenwechsel hatten die Münchner den Wind in ihren Rücken und dennoch waren es die Italiener in der 54. Minute, die ihren Vorsprung auf zwei Tore ausbauten. Nun mussten die Bayern ein Tor schießen um sich zu mindestens in die Verlängerung zu retten. Dies nahm sich der Kapitän van Bommel höchst persönlich an, der in der 60. Spielminute einen Pass von Ribery direkt aus gut 20 Metern überlegt ins untere linke Eck schoss.

Dann ging es Schlag auf Schlag. Nur weitere fünf Minuten später gingen der AC Florenz erneut in Front und abermals sah van Buyten aus wie ein Amateurspieler und ließ sich von einem 21-jährigen wegschubsen, als sei er selbst nur ein Kind, dabei hat er einen Impulsanten Körper. Somit wäre der AC Florenz in der nächsten Runde doch dann kam Arjen Robbens auftritt, ebenfalls nur fünf Minuten später. Nach einem Seitenwechsel nahm sich Robben den Ball, marschierte in 27 Meter Entfernung parallel zur Grundlinie, ließ drei Spieler stehen und zog beherzt ab, mitten ins Bayernglück. Da danach nicht mehr viel passierte, obwohl Bayern mehr vom Spiel hatte, blieb es beim 3:2 für Florenz, die dennoch aufgrund der Auswärtstorregelung ausgeschieden sind.

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Autor:
Libero
Erstellt:
10. Mrz 2010

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