Spannendes Titelrennen in Österreich: Wer hat die besten Chancen auf die Schale?

Redbull Salzburg FlaggeRed Bull Salzburg hat in der laufenden Bundesligasaison ernsthafte Konkurrenz im Meisterschaftsrennen erhalten. Mit LASK, Rapid und Sturm Graz erheben gleich drei weitere Vereine Ansprüche auf den Titel 2020/2021.

Als Corona im Frühling 2020 für die Unterbrechung der Saison 2019/2020 sorgte, stand LASK auf dem ersten Rang. Mit dem damaligen Trainer Valérien Ismaël träumten die Linzer vom ersten Meistertitel seit der Saison 1964/1965. Vor 55 Jahren reckten die Linzer Spieler das letzte Mal die Trophäe in die Höhe, ehe man zur Fahrstuhlmannschaft wurde, mit dem traurigen Höhepunkt in der Saison 2011/2012. Am Ende der Saison mussten die Linzer den schweren Gang in die Regionalliga antreten.

Dass der langersehnte Titel im Sommer 2020 verpasst wurde, lag auch an der Missachtung der Corona-Regeln. Profiteur war Red Bull Salzburg, die zudem noch den Pokal gewannen. Als Double-Sieger werden sie in der aktuellen Saison aber massiv gefordert. Nicht zuletzt aufgrund des engen Terminkalenders zwischen Liga, Pokal und Champions League.

Dominik Thalhammer, der die Linzer zur neuen Saison im Sommer 2020 übernommen hat, fand eine gut trainierte und fitte Mannschaft vor, die den Willen hat, im kommenden Frühjahr den Titel zu gewinnen. Viel hängt vom Abschneiden Red Bulls in der Champions League ab. Mit einem Sieg, einem Remis, vier Niederlagen und einem Minustorverhältnis ist die Reise in der Königsklasse bereits nach der Gruppenphase beendet. Mit vier Punkten sicherte sich der amtierende österreichische Meister immerhin Platz drei und darf somit in der Europa League antreten. Dort droht dem Team von Jesse Marsch zwar ein vermeintlich leichter Gegner, dafür aber Reisestrapazen, die sich auf die Spiele in der Bundesliga auswirken könnten.

Rapid Wien hat klare Ambitionen

Der Hauptstadtklub Rapid Wien hat sich in das Titelrennen eingeschaltet. Nach dem zehnten Spieltag steht nur eine Niederlage zu Buche, bei sechs Siegen und drei Remis. Der Abstand zu den Linzern beträgt nur zwei Punkte und zu Red Bull, die aktuell Platz zwei belegen, einen Punkt. Das größte Manko: Rapid kassiert zu viele Gegentore. 14 Stück sind es bereits, zwar hat auch Red Bull Salzburg schon elf kassiert, dafür aber auch 34-mal getroffen. LASK hat mit Abstand die wenigstens Tore (6) kassiert, ist aber vor dem gegnerischen Tor manchmal nicht effizient genug.

Trotz dieser Daten hat Rapid eindeutige Ambitionen. Die Elf von Dietmar Kühbauer möchte die Meisterschale wieder heimholen. Zuletzt gelang Rapid dies in der Saison 2007/2008. Ihr Vorteil ist das Ausscheiden in der Europa League nach der Vorrunde, in der sie hinter dem FC Arsenal und Molde FK dritter in der Gruppe B wurden. Keine langen Reisen mehr, eine geringere Anzahl an Fussball Spielen und die volle Konzentration auf die Bundesliga helfen dem Team, den Traum der Meisterschaft weiter zu leben.

SK Sturm Graz mit neuem Schwung

SK Sturm Graz FlaggeChristian Ilzer, erst zur neuen Saison als Trainer verpflichtet, haucht dem SK Sturm Graz neues Leben ein. Nach neun absolvierten Spielen rangiert der Verein auf Platz vier in der Bundesliga. Gewinnt die Mannschaft heuer das Nachholspiel gegen den Wolfsberger AC, stehen 21 Punkte auf dem Konto. Nach zehn absolvierten Spieltagen ebenso viele wie Rapid Wien. Der Abstand der ersten vier Mannschaften ist marginal und ermöglicht einen spannenden Meisterschaftskampf.

Die Grazer warten bereits seit dem Ende der Saison 2010/2011 auf einen weiteren Meistertitel. Drei waren es bisher insgesamt, der vierte soll am liebsten im kommenden Frühjahr folgen. Ihr Vorteil sind fehlende Europapokal-Spiele, womit sich der Verein ausschließlich auf die nationalen Wettkämpfe konzentrieren muss. Sturm Graz ist keinesfalls zu unterschätzen, wenngleich der Marktwert der Mannschaft im Vergleich zur Meisterschaftskonkurrenz deutlich niedriger ausfällt. Aber solche Werte zählen auf dem Rasen nun mal nicht, ansonsten müsste Red Bull Salzburg jede Saison mit großem Abstand die Meisterschale holen.

Meisterschaftstipp

Bei den meisten Buchmachern liegt RB als Titelverteidiger ganz vorne. Hohe Gewinne sind also nicht zu erzielen für diejenigen, die die Mozartstädter erneut als Meister ausmachen. Der spannende Meisterschaftskampf ermöglicht aber höhere Gewinne für jene, die auf einen der derzeitigen Konkurrenten als Meister setzen. Linzer ASK hat in der letzten Saison bereits bewiesen, dass die Salzburger zu schlagen sind. Mit Rapid Wien und Sturm Graz sind erfahrene ehemalige Meister mit im Rennen, die alle von einem Ausrutscher der Roten Bullen profitieren könnten.

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Der Meisterschaftstipp lohnt sich in dieser Saison mehr als in den vergangenen Jahren, da in letzter Zeit viele neue Sportwettenanbieter auf den Markt gekommen sind. Diese versuchen sich mit besonders attraktiven Bonusprogrammen, besserem Kundenservice oder abwechslungsreichen Wettangeboten auf dem umkämpften Markt einen Namen zu machen. Schließlich haben Anbieter wie Bet-At-Home bei gewissen Zielgruppen schon fast ein Monopol inne. Besonders die mobile Bet-At-Home App ist sehr gut gelungen und macht das abschließen von Wetten besonders einfach. Eine ausführliche Review zur bet-at-home Mobile App erhalten Sie hier.

Jeder Spieltag ist eine Option für eine Wette, die einen geldwerten Gewinn ermöglicht. Wer sich mit der Bundesliga in Österreich etwas auskennt, der wird seine Wette sicher platzieren und manchmal gehört auch etwas Mut dazu, denn nicht immer geht der Favorit als Sieger hervor.

Österreichische Bundesliga im internationalen Vergleich

Derzeit kämpft die Bundesliga der Alpenrepublik um den achten Rang der UEFA-Liste. Mit LASK und Rapid sind zwei Vereine aus Österreich bereits in der Gruppenphase der Euro-Wettbewerbe ausgeschieden. Mit dem Wolfsberger AC und RB Salzburg sind nur noch zwei der vier gestarteten Europapokal-Teilnehmer in der Zwischenrunde. Ebenso viele stellen die Niederlande und Belgien in der nächsten Spielrunde. Allerdings haben beide Länder etwas mehr Punkte in der aktuellen Runde geholt als Österreich.

Erreichen der Wolfsberger AC und Red Bull Salzburg mindestens eine weitere Runde als die niederländischen und belgischen Vertreter, könnte Österreich nach der Saison Platz acht statt derzeit zehn belegen. Langfristiges Ziel ist der sechste Platz in der UEFA-Fünfjahreswertung, um die direkte Qualifikation des Meisters für die Gruppenphase der Champions League zu sichern.

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Autor:
Fussball-Meister
Erstellt:
29. Jan 2021

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