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Preetz und Favre selbst nach Trennung noch im Streit

Nach der Trennung von Lucien Favre und der „Alten Dame“ aus Berlin, kehrt weiterhin keine Ruhe ein. Letztes Jahr noch eine gute Saison auf den Rasen gespielt, sorgt man heute nur noch bei Pressekonferenzen für gute Leistungen. Im Mittelpunkt die Hauptakteure Ex-Trainer Lucien Favre und Geschäftsführer Michael Preetz.

Man braucht kein Held sein, um die Situation bei Hertha BSC richtig einzuschätzen, doch Favre will diese, nach den unterirdischen Leistungen der letzten Wochen auf die Personalplanung des Vereins schieben. Doch das möchte Preetz nicht auf sich, auf seine Kollegen und auf seinen Verein sitzen lassen und kontert energisch zurück: “Die Personalplanungen für diese Spielzeit sind im Bewusstsein der wirtschaftlichen Gegebenheiten in jedem einzelnen Fall im Einvernehmen zwischen Lucien Favre und mir erfolgt. Dies betrifft auch Artur Wichniarek. Favres Behauptung, dass seine Transfer-Philosophie nicht berücksichtigt wurde, entbehrt daher jeder Grundlage.”

Auch mangelnde Investitionsbereitschaft wurde von Favre den Hertha-Verantwortlichen vorgeworfen, die ebenso entschieden zurückgewiesen wurden, diesmal durch Hertha-Präsident Werner Gegenbauer: “Lucien Favre war in die komplette Saisonplanung eingebunden. Er kannte und kennt unsere finanziellen Möglichkeiten, an denen sich bis heute nichts grundlegend geändert hat. Personelle Entscheidungen die Mannschaft betreffend, sind immer mit seiner Zustimmung gefallen.”

Mal schauen, ob Hertha auch wieder auf der Bühne und nicht nur dahinter Leistung zeigen kann. Und ich muss auch ganz ehrlich gestehen, dass mich die Einkaufspolitik bei der Hertha bereits im Vorfeld sehr verwundert hat. Anscheinend hat sich Hertha BSC an den falschen Ecken verstärkt. Aber das wird man am Ende der Saison sehen.

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Autor:
Libero
Erstellt:
7. Okt 2009

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