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Afrika-Cup

Nigeria – Elfenbeinküste 0:1 (0:0)

Diese Paarung hätte auch gut das Endspiel sein können, so schien es, wenn man nach dem Namen gehen würde. Die Partie begann aber von beiden Seiten aus sehr zurückhaltend und so blieben Torchancen, wie die durch Kolo Toure (9.) Mangelware. Auch die zweite Halbzeit begann wie die erste, mit wenigen guten Tormöglichkeiten und vielen vergebenen Torchancen, bis Kalou, der beim FC Chelsea unter Vertrag steht,  zum Solo anlief und vier nigerianische Abwehrspieler düpierte und dann kaltschnäuzig abschloss.

Namibia – Marokko 1:5 (1:4)

Im Auftaktspiel zwischen Ghana und Guinea konnte sich der Gastgeber erfolgreich durchsetzten und gestern setzte sich Marokko eindrucksvoll gegen Namibia, in der Gruppe A, durch.

Marokko und insbesondere Soufiane Alloudi brannte sofort nach Anpfiff ein Feuerwerk ab und ehe sich Namibia ordnen und fangen konnte, führte Marokko mit 2:0. Beide Treffer erzielte Soufiane Alloudi nachdem er die Abwehrreihe in der 2. und 5. Minute düpierte.

Ohne an Überlegenheit einzubüßen nahm Marokko das Tempo etwas aus dem Spiel und Überraschend kam Namibia durch einen flachen Linksschuss, durch Brendell, in der 24. Minute, zum Ausgleichstreffer.

Nur fünf Minuten später war es wieder Soufiane Alloudi der aus fünf Meter, nach Vorarbeit von Tarik Sektioui, ins gegnerische Tor traf. Tarik Sektioui, der diesen Assist verbuchen konnte, konnte in der 40. Minute auch einen Treffer auf seinem Konto gut schreiben. Nachdem er einige male am namibischen Keeper gescheitert ist, konnte er einen Foulelfmeter, zum 4:1 Halbzeitstand, verwandeln. 

In der zweiten Halbzeit war es ein Spiegelbild der ersten Halbserie. Marokko war in allen Belangen die bessere Mannschaft. War physisch, wie psysisch spritziger, schneller und energischer.

Es schien, das Namibia nicht mithalten konnte und so wurden im Verlauf der zweiten Halbzeit die Fouls immer härter und brutaler. Immer häufiger stieg Namibia ohne Rücksicht auf Verluste in die Knochen und trauriger Höhepunkt war die Auswechslung des dreimaligen Torschützen, der brutal am Knie, mit gestreckten Beinen getroffen wurde.

Marokko ließ sich aber nicht aus dem Konzept bringen und antwortete, wie es nur wenige tun, mit dem richtigen Mittel und das hieß zeigen wer die bessere Mannschaft ist. In der 73. Minute legte Zerkas per Kopf zum 5:1 nach und dies bedeutete auch den Endstand.

Verdient und souverän gewann Marokko gegen überforderte Spieler aus Namibia. 

Mali – Benin 1:0 (0:0)

Mali, einer der Geheimfavoriten, gewann mit 1:0 gegen Benin, die auch die “Eichhörnchen” genannt werden. Das einzige Tor, in einen eher mittelmäßigen Länderspiel, erzielte der Stürmer Frederic Kanouté, von FC Sevilla per Foulelfmeter, zudem ließ der Geheimfavorit in der Schlussphase einige Tormöglichkeiten ungenutzt.

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Autor:
Libero
Erstellt:
22. Jan 2008

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Afrika-Cup: Ghana – Guinea

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