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Ein Spielabbruch und zwei Bundesligsten die sich verabschieden – dies brachte die zweite Hälfte des DFB-Pokals

Einen Spielabbruch und zwei Bundesligisten die sich in der der zweiten Runde verabschieden, das brachte die zweite Hälfte der zweiten Runde des DFB-Pokals.

Die Fohlen aus Gladbach haben auch im Pokal bewiesen, dass sie eher eine Heimmannschaft sind. Ähnlich wie in der Liga können die Gladbacher auf des Gegners Platz irgendwie nicht gewinnnen. Die Mannschaft von Jupp Heynckes verlor beim Drittligisten VfL Osnabrück mit 1:2 und ist somit ausgeschieden.

Der zweite Bundesligist, den es gestern Abend durch die eigenen Gesetze des Pokals erwischte, ist Bayer Leverkusen. Die Werkself verlor beim MSV Duisburg mit 3:2 und ist ebenfalss ausgeschieden. Den Leverkusenern bleibt aber wenigstens der Trost, dass sie noch im UEFA-Cup aktiv sein dürfen und somit noch einige wichtige Spiele auf dem Plan stehen um die gestrige Niederlage vergessen zu machen.

Das Spiel zwischen den Stuttgarter Kickers und Hertha BSC Berlin wird wohl als Skandalspiel in die Geschichte eingehen. Denn bei einer 2:0 Führung für die Berliner wurde das Spiel in der 86. Minute durch Schiedsrichter Weiner abgebrochen. Die Spielabbruch vorausgegangen war eine Attacke gegen einen Linienrichter. Dieser sank, nachdem er von einem Wurfgeschoss getroffen wurde, verletzt zusammen und musste meherere Minuten auf dem Platz behandelt und schlussendlich vom Platz geführt werden. Nun wird am grünen tisch entschieden, wie die partie gewertet wird. Schiri Weiner liess nur verlauten, dass es für ihn eine klare Angelegenheit war, da das Wurfgeschoss aus dem Stuttgarter Fanblock kam.

Der mutmassliche Täter wurde nach dem Spiel von der Polizei festgenommen und eindeutig als Stuttgarter Fan identifiziert. Den Kickers drohen nun neben dem Pokalaus heftige Strafen durch den DFB, da die Heimmannschaft gleichzeitig für die Sicherheit im Stadion verantwortlich ist.

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Autor:
Fussball
Erstellt:
26. Okt 2006

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